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Berghaus Men`s Temperance Jacket – Goretex Pro Shell Jacke

Gestern erreichte mich ein kleine, aber umfangreiche Sendung von der Firma Berghaus, hierfür schon mal ein vielen lieben Dank für die vielen Testprodukte.

Folglich präsentiere ich Euch heute das erste Produkt dieser Testprodukte, die GoreTex Pro Shell Jacke Temperance als Männermodell.

Hier mal die Daten für den ersten Eindruck, ich hoffe, dass ich morgen genügend Regen habe, um die Jacke mal unter realen Bedingungen testen zu können.

Datum: 19.06.2009
Gebrauchszeitraum: bislang noch nicht unter Realbedingungen
Hersteller: Berghaus
Modellbezeichnung: Temperance Jacket
Produktlinie: Extrem

Modelljahr: 2008/09
Unverbindliche Preisempfehlung: 220 Britische Pfund bzw 329,95 €
Vorgesehener Einsatzbereich: Lt. Hersteller speziell für Klettertouren; werde die Jacke aber auch noch beim Trekkking & Wandern testen

Aussenmaterial: Die Temperance kombiniert die Strapazierfähigkeit von zwei 3-lagigen GORE-TEX® Pro Shell-Stoffen. Der Hauptkörper besteht aus Nylongewebe mit glatter Oberfläche , was  für hohe Verschleißfestigkeit und Wasserschutz sorgt. Die starkem Verschleiß ausgesetzten Bereiche sind mit einem leichten, glatten Nylongewebe in Leinwandbindung  für eine höhere Verschleißfestigkeit und bessere Wasserabdichtung verstärkt . Erkennbar sind die jeweiligen Schichten an der Ripstop Optik.
Gewicht inkl. Größenangaben: 470 g (Herstellerangabe)
Verarbeitungsqualität: Ich bin sehr zufrieden, keine unsauberen Nähte, keine losen Fäden etc. 
Größe: L
Pro-Kauf-Argument (Stärken):
* Der Preis von 329,95  € für eine GTX-Pro Shell Jacke
* eine gut einstellbare Kapuze, die bei Kopfbewegung nach rechts oder links „mit geht“

* die gute Verarbeitung und der technische Schnitt.

* die getesten Kordeln lassen sich mit einer Hand bedienen

Contra-Kauf-Argument (Schwächen):
* die Jacke hat zwar große Taschen annähernd rechts und links in der Nähe der Arme, aber leider keine direkten Öffnungen unterm Arm. Zitat Berghaus:

Core-Venting-Taschen mit Reißverschlussöffnungen helfen beim Regulieren Ihrer Körpertemperatur, damit Ihnen bei jeder Anstrengung wohl ist.

Bislang habe ich mit der TNF Stratosphere Jacke schon Erfahrungen mit solchen Belüftungsöffnungen/Taschen und habe richtige Unterarmbelüftungen nicht vermisst. Daher für mich persönlich kein Contra-Punkt.
* führt leider nicht jeder Shop, der Berghaus in Deutschland anbietet

Körpergrösse Testperson (in cm): 189
Gewicht Testperson: 81 kg
Geschlecht Testperson: männlich
Schnitt:
Gerade für bewegungsintensive Aktivitäten habe ich immer eine technisch geschnittene Jacke gesucht, die einem viel Freiraum lässt und auch bei starkem Regenfall durch die Kapuze nicht einengt. Hierbei war für mich wichtig, ein hoher Kragen vorne & eine mehrfach einzustellende Kapuze. Es sollte dabei eine eng geschnittene, sportliche und kurze Jacke  für Trekking-, Kletter- & Bergtouren sein.

Die einzelnen Kriterien:

– Länge:  Die Jacke ist vorne kürzer und hinten länger geschnitten. Sie reicht hierbei über die Gesäßtaschen.

– Kragen: Der Kragen der Jacke ist so wie ich es auch von einfachen Regenjacken erwarten würde, hoch genug um auch Teile des Gesichts zu verdecken.  Bei leichtem Nieselregen wird man einen hohen Kragen sicherlich nicht brauchen und wird den Kragen geöffnet lassen. Sollte man aber in ein richtiges Unwetter geraten, so ist der Kragen ein guter Schutz, auf den ich nicht verzichten möchte. Gerade wenn es lange Zeit kalt & nass wird, hat man mit der Jacke sicherlich nichts zu befürchten. Am Kragen selber ist auch ein Kinnschutz.

– Schnitt der Jacke: Ärmel sind lang genug, die Schultern sind  passend und die Jacke weit genug für ein Fleece darunter, aber im Vergleich zur Berghaus Paclite Trek enger geschnitten.
– Taschen: Die Front-Taschen wirken auf den ersten Blick genau passend, wie richtig positioniert sie aber letztendlich wirklich sind, wird sich auf einer Tour bzw mit mehreren Rucksäcken zeigen. Sie sind prinzipiell recht hoch angesetzt, damit man auch beim Tragen eines Rucksacks gut heran kommt. Werde dies aber noch mit einem alpinen, als auch mit einem Trekkingrucksack ausprobieren.

-Kapuze: Das Berghaus Raptor Hood-System ist bei „Trockenübungen“ sehr gut, die Kapuze besitzt einen Metalldraht und erhält dadurch Stabilität, sie lässt sich im Genick über 2 Kordeln festziehen und ebenso recht und links zweifach auf Backenhöhe einstellen.  Bewegungen mit dem Kopf nach rechts und links sind mit der Kapuze kein Problem. Im Nacken ist in der Kapuze von innen Microfleece.

Links:
Herstellerseite

bisheriges Fazit: Im Vergleich zu meiner The North Face Stratosphere Jacke, kriegt man für die gleiche UVP (329,95 € ) bei der Berghaus eine bessere Kapuze & eine bessere Membran (Pro Shell statt Performence Shell). Leichter ist die Berghaus dabei auch noch.

Die Jacke werde ich noch in den nächsten Tagen/Wochen testen & weitere Praxiserfahrung nachreichen. Der erste Eindruck ist schon mal sehr gut und ich bin auf die ersten Touren mit der Jacke gespannt.

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Diskussionen

4 Gedanken zu “Berghaus Men`s Temperance Jacket – Goretex Pro Shell Jacke

  1. Klingt ja alles ganz nett. nur kann man die Kapuze auch einrollen, oder hängt die immer so doof rum. Mit einem Ruckack im Kreuz könnte das ja schon nerven…

    Danke.

    Verfasst von Sascha | 6. Juli 2009, 12:52
    • Einrollen? – Nein, zum einen Gott sei Dank nicht und zum Anderen schade. Verglichen mit der Stratopshere von The North Face ist es gut so, dass da kein Faden mit Druckknopf irgendwo im Nacken hängt, der dann doch nicht die Kapuze in Form behält. Schade aber auch, dass die Jacke nicht wie die Paldor Peak so Druckknöpfe im Nacken hat, die die Kapuze wirklich wie ein dicker Kragen festhält.

      Muss aber auch sagen, dass ich auf Tour nie eine Kapuze aufgerollt habe. Mit Rucksack kann man sich ja behelfen, in dem man erst die Kapuze und dann den Rucksack aufsetzt und dann die Kapuze wieder vom Kopf nimmt. Dann hat man fürs Erste die Kapuze nicht zwischen Rucksack & Rücken sitzen.

      Verfasst von nrwstud | 6. Juli 2009, 14:44

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