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Ausrüstung, Ausrüstungs News

Impressionen aus einem Outdoorladen

Bin mal  meinem Hobby nachgegangen und habe mich ein wenig in einem Outdoorshop aufgehalten. Folgende Eindrücke zur TAR NeoAir, TAR ProLite Short, Golite JAM, Komperdell C3 Carbon Powerlock, Crux AK 47, Deuter Hydro Lite, Katadyn Mini, MSR Microflow, Sea to Summit Ultra-Sil Dry & Stuff Sacks :

Positiv:Verdammt klein verpackbar, im Gegensatz dazu ist die neue Therm-a-Rest ProLite Short ein Packmassmonster.

Negativ: Sie ist sehr laut, raschelt bei jeder Berührung & fühlt sich irgendwie merkwürdig, eventuell zu dünn an. Mein erster Gedanke, wow Pergamentpapier 😉

Positiv: Packmass/Verstauwunder. So viele Taschen an der Seite hatte ich bislang noch nie und ich glaube, dass ich meinen idealen Rucksack gefunden habe.

Negativ: Schultergurte sind bei gleichem Gewicht gegenüber dem Tatonka Cima di Basso um einiges dünner und lockerer

Egal, der Rucksack ist nun bestellt und werde ihn am Wochenende ausgiebig testen können 🙂

Positiv: Sehr, sehr leicht. Hervorragende Arretierung der Segmente durch das Powerlocksystem, welches sich durch Taschenmesser/Multitool auch noch einstellen lässt.

Negativ: das Packmass ist mit 71 cm größer als bei meinen alten Komperdell All-3-Seasons Kork Tele III, die gerade mal 63 cm haben.

Leider hatten sie gerade die Leki Carbonlite nicht vorrätig, auf deren Vergleich ich auch gespannt bin.

Positiv: Schöner leichter Tourenrucksack

Negativ: Zu schnörkelos, ähnelt meinem Tatonka Cima di Basso, wobei dieser eine bessere Polsterung, dafür aber keinen richtigen Hüftgurt gegenüber dem Crux AK 47 besitzt.

Mir soll es egal sein, der Jam ist um einiges leichter und hat umso mehr Details, die überzeugen.

Positiv: Genialer Trinkrucksack mit 3 bzw 4 Liter Volumen, wobei wahrlich auf jedes Grammeinsparung geachtet wurde. Interessant hierbei fand ich die Schultergurte, die komplett aus stärkerem Netzgewebe bestehen

Negativ: —

Für den Torrent de Pareis wird beim nächsten Mallorca Urlaub dieser Rucksack den Weg in mein Gepäck finden 😉

Positiv: Wie nicht anders von S2S zu erwarten, sind auch hier die Säcke wieder erstklassig verarbeitet. Wenn ich meine benötigte Größe genau gewußt hätte, dann wären auch 2 dieser „Ultra Sil Dry“ Säcke direkt in meinem Warenkorb gelandet.

Negativ: —

Positiv: klein, leicht und beschränkt aufs Wesentliche. An die Filterkerze kommt man schnell ran und durch den mitgelieferten Schwamm, kann man den Filter auch schnell reinigen. Der Vorfilter ist aus Metall und nicht wie beim Hyperflow aus einer Gaze.  Die Reinigung selber geht auch in wenigen Schritten recht zügig. Bei einer Fliterleistung von 7000 Litern, kann man auch die teurere Filterkerze (~70 €) im Vergleich zum MSR Hyperflow (~50 €) verschmerzen.

Negativ: Kein direkter Anschluß zu einer Flasche wie Nalgene oder Platypus, folglich ist ein 2. Schlauch ratsam. Die Pumpleistung ist mickrig, d.h. nach einigen Hüben hat man weit weniger Wasser gefiltert, als bei anderen Filtern. Irgendwo stand mal was von 1/2 Liter pro Minute, was im Vergleich zu 3 Litern pro Minute schon sehr weit abgeschlagen ist. Man liest auch sehr häufig, dass der Mini sehr schnell zusitzt, also sollte man sich immer mit Teebeutel als Vor-Vorfilter ausstatten, bevor man auf Tour geht.

Positiv: Klein, leicht und sehr ergiebig. Pumpen geht auch scheinbar einfach und ist mit 3 Litern sehr ertragreich

Negativ: Vorfilter besteht aus einer Gaze, die man meiner Meinung nach mit einem Kaffeefilter schützen sollte, um ihr das lästige schrubben zu ersparen. Die Reinigung besteht aus 9 Schritten, d.h. sämtliche Ventile ausbauen, andersrum einbauen, Filter umdrehen, usw. Im Vergleich zum Filter öffnen & Kerze schrubben beim Mini doch etwas umständlicher. Bin mir aber nicht sicher, ob man das wirklich als Nachteil sehen sollte, denn wenn es mal Störungen geben sollte, so kommt man an fast jede Baugruppe. Die Filterleistung ist bei 1000 Liter im Vergleich zu 7000 Liter sehr bescheiden & die dann fälligen 50 € doch sehr happig. Im direkten Vergleich wäre der Mini somit bei längerer Nutzung billiger.

 

So das waren so meine Eindrücke, der ein oder anderen Ausrüstungsgegenstände 😉

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