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Berghaus Arete 35 – Rucksack

Als Vorgänger vom Tatonka Cima di Basso durfte ich einen Berghaus Arete 35 als mein Eigen nennen und auch hier bewies Berghaus wieder einmal, dass sie neben guter Kleidung auch noch wunderbare Rucksäcke herstellen.

Es gibt/gab den Arete als 35er und 45er Modell, wobei die Zahlen, wie soll es auch anders sein, die Volumenangaben darstellen.

Da ich mit dem Tatonka Crest als 45er sehr zufrieden gewesen bin und sich mein Equipment von Tour zu Tour immer wieder verkleinert hatte, bin ich auf der Suche nach einem leichten 35 Liter Rucksack gewesen.  Deuter, Vaude & Co, womit ich bislang immer gute Erfahrungen gemacht habe, hatten leider keinen Rucksack im Angebot, der mich überzeugte und gleichzeitig meinen Preisvorstellungen gerecht wurde.

Aufmerksam wurde ich dann aber auch eher durch Zufall auf den Berghaus Arete.

Hier mal wieder die Herstellerangaben:

Äußerst robuster Rucksack, bei dem wir bewusst auf überflüssigen Schnickschnack verzichten. Ideal für Klettertouren in Fels und Eis.

 

 

 

  • ‚Fusion’ Tragesystem
  • Höhenverstellbarer, abnehmbarer Brustgurt
  • Fach für Trinksystem (3 l)
  • ‚Daisy Chain’ mit integrierter Eispickelhalterung
  • Deckelfach
  • Ergonomischer Hüftgurt
  • 2 Schlaufen zur Befestigung zusätzlicher Ausrüstung
  • Kompressionsriemen (über Hauptfach) für Seilbefestigung
  • Kompressionsriemen an der Seite
  • 2 Haul Loops (robuste Schlaufen zum Nachziehen des Packs in der Wand)

EVP: £40.00 / €69.90

Gewicht: 1.14kg

Größen: 35L  

 

 

Auf Touren konnte er sich ganz gut beweisen, wobei es sich doch etwas zeigte, dass man sehr gut packen musste. Die Polsterung war nicht so ausgeprägt wie z.B. beim Tatonka Cima di Basso und gab je nach Befüllung nach, so dass man die Rückfront etwas rundlich hatte. Dies konnte man aber durch gutes Packen beheben.

Was jedoch der Arete 45 hatte und der 35er nicht, waren Lageverstellriemen. Beim 45er konnte man den Rucksack näher an den Rücken ziehen, was beim 35er mangels Riemen nicht ging.

Backpacking-Lite hat mal ein Review über den 45er geschrieben

 

Ebenfalls gefiel mir das Deckelfach nicht, wobei dies rein subjektiv ist, da ich ein waagerechtes Deckelfach wie bei Tatonka oder Deuter in vielen Modellen realisiert, vorziehe. Beim Berghaus ist das Deckelfach 3eckig in Form einer Tüte, in der die Sachen quasi geschichtet werden. Auf einer Tour war meist das Gesuchte ganz vorne in der Spitze 😉

Ich habe mich inzw vom Berghaus Arete 35 getrennt, weniger wegen den aufgezählten Punkten, die mich gestört hätten, sondern weil ich den Tatonka Cima di Basso hinsichtlich der schon vorhandenen festeren Polsterung, Lageverstellriemen und vorallem wegen dem geringen Gewicht für besser halte. Es gibt aber auch einige Punkte, in denen der Berghaus besser war/ist als der Tatonka Cima di Basso. So vermisse ich am Tatonka di Basso immer mehr und mehr die Seitentaschen, die ich beim Arete hatte.

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