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On Tour, Premium-Wanderweg

Eggeweg 2008

Bericht über unsere Eggeweg

Land: Deutschland
Reisezeit: Herbst
Region/Kontinent: Mitteleuropa

NRWStud und ich waren für ein Wochenende unterwegs

Christian und Christian ziehen in den Nebel

Während der langen internetlosen Zeit in meiner neuen Wohnung ist mir ganz abhanden gekommen das ich mit Christian eine Tour machen wollte.

Glücklicherweise wurde ich von ihm rechtzeitig daran erinnert und bin nicht spontan aus allen Wolken gefallen.

2 Tage vor Tourbeginn wurde dann die Bahnverbindung durchgeplant und der übliche Geartalk gehalten.

Danach ging es ans packen. Kein Problem, einfach alles einpacken was ich brauche, dachte ich mir.

Nach einer halben Stunde war ich dann auch fertig und hatte alles zusammen was ich brauchte. Merkwürdig war das es fast die selbe Ausrüstung wie für den Hermannsweg war aber um Längen leichter.

Hatte ich damals ein halbes Schwein auf Spieß dabei?

Ich bin bis heute nicht schlau daraus geworden.

Nach weiteren 2 Stunden Wachsorgie, es war richtig schönes, schlechtes Wetter zu erwarten, war dann alles bereit.

Uah

Das war mein erster Gedanke.

5:00 Uhr ist eine absolut unmenschliche Uhrzeit.

Nachdem ich so halbwegs wach war wurde der Rucksack aufgeschnallt und der Weg zum Bahnhof eingeschlagen.

In den beiden Zügen (NRW-Express, und Bummelzug) war Alles voll und ich konnte mich schön mit meinem Rucksack im Türbereich auf dem Boden niederlassen.

Demnach war wieder nichts mit Schlaf.

So sah ich dann nach der Ankunft aus:

Ein ziemlich verschlafener Christian am Bahnhof in Leopoldstal

Bildbeschreibung von Christian:
ich glaub mich tritt ein Pferd, wo ist mein Bett?!? Kneif mich mal, bin glaub ich noch nicht ganz wach oder im falschen Film

Vom Bahnhof ging es dann ziemlich schnell in den Wald hinein, was ich immer sehr schön finde.

Waschsalon Eggehöhenzug

Willkommen im Waschsalon, hätte der Eggehöhenzug gesagt wenn er sprechen könnte.

8m Sicht und das hat Christian überhaupt nicht gefallen, dann sponn die Kamera auch noch und dementsprechend sah auch sein Gesicht aus:

Christian freut sich über das tolle Wetter und die zuverlässige Kamera

Trotzdem ging es weiter und wie es kommen mussten waren wir so viel und intensiv am quatschen das wir nicht auf die Markierung geachtet haben.

Die nächste Stunde ging es dann querfeldein durch schönes Brombergestrüpp.

Glaube danach war Christian alles egal denn dann kam der gute Galgenhumer durch.

Den Tag über ging es dann den eigentlichen Eggeweg weiter, welcher schön zu gehen ist.

Der Weg verläuft meistens auf Waldboden und kleinen Wegen, selten auf Straßen und breiten Forstwegen.

Gegen Nachmittag habe ich mir bei einer freundlichen, älteren Anwohnerin mein Wasser aufgefüllt, denn irgendwie ist das doch schnell weggekommen.

Lag das an den Erdnüssen?

Danach trafen wir die verhängnisvolle Entscheidung die nächste Schutzhütte zu nehmen.

Wie zu erwarten zog sich das ewig hin.

Als es fast dunkel war kamen wir an dieser, Sie verdient den Namen eigentlich nicht, Schutzhütte an.

Das war das dreckiste Loch was uns auf der ganzen Tour untergekommen ist.

Das war uns in dem Moment aber reichlich egal, zumindest mir, denn ich war fix und fertig.

Kein Sport ist beim Wandern Mord.

In der Nacht verfuhr sich dann auch ein Auto und ist 3 mal vor unserer Schutzhütte vorbeigefahren.

Der Fahrer konnte es wohl nicht glauben das da einer schläft, wahrscheinlich kannte er die Schutzhütte.

12 Stunden Schlaf sind die beste Medizin

Was ich vorige Nacht zu wenig an Schlaf hatte wurde jetzt nachgeholt, von 19:00 bis 7:30 geschlafen.

So fit war ich glaube ich noch nie.

Nach einem ergiebigen Frühstück mit Müsli (Christian) und Spaghetti Carbonara (Ich) ging es dann bei tollem Wetter weiter:

PoserPoser Nr. 2

Gegen Mittag kammen wir dann in Willebadessen, danke ich bin schon satt, an und die Heimreise wurde angetreten.

Diesmal waren die Züge leer und man konnte sich auch niederlassen.

Mit Ruhe war aber dank des Dortmund Spieles nichts.

hier noch mal weitere Bilder:

Mein Ausrüstungsfazit:

* Tchibo stellt richtig brauchbare Sachen her, die man locker auf Tour tragen kann. Es muss nicht immer irgend eine Marke auf der Brust stehen

* Ein Hoch auf den BW-Biwaksack, die Schutzhütte war wahrlich ne dreckige Müllkippe, zu schade, dass die Asseln II Hütte erst einige Kilometer später kam

* Wieder einmal hat sich gezeigt, Back to the Roots, was sich oftmals bewährt hat bzw womit man mal angefangen ist, das wird auch immer noch gut sein. Auf die guten BW-Knobelbecher kann man sich einfach immer wieder verlassen 🙂 Kein Verschleiß trotz der vielen gelaufenen Kilometer, kein sich lösendes Innenfutter oder sonstiges, tja da kann sich LOWA eine Scheibe abschneiden. Mal schauen wie die HANWAG Alaska GTX sind Einziges Manko zu den BW-Stiefeln, die haben ja überhaupt kein brauchbares Profil mehr. Zu schade für Euch, dass ich die Kamera hatte, gab schon einige lustige Rutschpartien

* Schlafsack: Tja den Vaude habe ich immer noch nicht ausgereizt, nehme ihn derzeitig eh meist als Decke und freu mich schon auf den Tag, wo ich ihn mal richtig verwenden muss Spätestens nach Weihnachten ist ja die nächste Tour im Sauerland geplant -> Höhenflug oder Waldroute

Letztendlich bin ich mit meiner Ausrüstung aber vollkommen zufrieden, kein ersetzen oder sonst irgendetwas notwendig, nicht einmal im Ansatz. So etwas ist schon ein sehr gutes Gefühl

Was jetzt noch am Sonntag mangels der zu späten Lieferung getestet werden muss:
Meine Komperdell Stöcke und meine Hanwag Alaska.
Warum die beiden Sachen?!? Die bisher verwendeten Stöcke waren Leihgabe und die BW-Stiefel sind auf Dauer aufgrund des Profils keine Alternative zu richtigen Trekking-/Wanderstiefel.

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